Controlling-Organisation aufbauen — vom Buchhalter zum Sparringspartner
Controlling ist im KMU oft beim Geschäftsführer oder Buchhalter mit drin — bis es nicht mehr reicht. Diese Schritte helfen beim Aufbau einer wirksamen Controlling-Funktion.
Wann ein eigener Controller sinnvoll wird
- Umsatz über ca. 5–10 Mio. €.
- Mehr als 25–50 Mitarbeiter.
- Mehrere Geschäftsbereiche oder Standorte.
- Externe Investoren oder Beirat mit Steuerungs-Anspruch.
- Geschäftsführung verbringt zu viel Zeit mit Excel statt Strategie.
Was ein Controller leistet (was ein Buchhalter nicht macht)
- Forward-looking statt backward-looking: Planung, Forecast, Szenarien.
- Soll-Ist-Analyse: Was war geplant, was kam, warum die Abweichung?
- Profitabilitäts-Analysen: Pro Produkt, Kunde, Bereich.
- KPI-System aufsetzen und pflegen.
- Sparringspartner für Geschäftsführung bei Entscheidungen.
- Berichterstattung an Beirat, Investoren, Banken.
Pragmatischer Aufbau
- Stufe 1: Externer Berater bis Umsatzgröße ~5 Mio. €. Quartalsweise oder monatlich.
- Stufe 2: Werkstudent / Teilzeit zur operativen Pflege.
- Stufe 3: Erster eigener Controller ab ~10 Mio. € Umsatz oder bei wachsender Komplexität.
- Stufe 4: Controlling-Team ab ~50 Mio. € oder mehreren Geschäftsbereichen.
Annahmen und Szenarien prüfen
SolvGuard unterstützt dabei, Base-, Best- und Worst-Case-Annahmen strukturiert zu vergleichen und ihre Wirkung auf Liquidität, Cashflow und operatives Ergebnis modellhaft zu prüfen. Es liefert keine Prognosegarantie, hilft aber, offene Annahmen, Risiken und nächste Prüfentscheidungen sichtbarer zu machen.
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