KPI-Systeme — wie du das Wichtige messbar machst
Die 80/20-Regel der KPIs
Faustregel: 5–7 strategische KPIs auf Geschäftsleitungs-Ebene reichen. Pro Funktionsbereich (Vertrieb, Marketing, Produktion) weitere 3–5 operative KPIs. Wer mit 30+ KPIs steuert, steuert nichts mehr — er bewundert nur noch Dashboards.
Die ehrliche Frage: Welche Zahl wäre für dich Anlass, am nächsten Tag eine Entscheidung zu treffen? Alles andere ist Information, nicht Steuerung.
Die richtige Mischung
Ein gesundes KPI-System balanciert vier Dimensionen:
- Finanziell: Umsatz, Marge, Cashflow.
- Kunde: Kundenanzahl, Churn, NPS, CLV.
- Prozess: Liefertreue, Qualität, Durchlaufzeit.
- Mitarbeiter: Fluktuation, Mitarbeiterzufriedenheit, Auslastung.
Wer nur finanziell steuert, optimiert oft auf Kosten der anderen Dimensionen — und merkt es erst, wenn es zu spät ist.
Leading vs. Lagging Indicators
Lagging-KPIs (Umsatz, Gewinn) zeigen, was passiert ist. Leading-KPIs (Pipeline, Lead-Anzahl, Termine) zeigen, was passieren wird. Ein gutes System enthält beides — wer nur auf Lagging schaut, steuert immer im Rückspiegel.
Annahmen und Szenarien prüfen
SolvGuard unterstützt dabei, Base-, Best- und Worst-Case-Annahmen strukturiert zu vergleichen und ihre Wirkung auf Liquidität, Cashflow und operatives Ergebnis modellhaft zu prüfen. Es liefert keine Prognosegarantie, hilft aber, offene Annahmen, Risiken und nächste Prüfentscheidungen sichtbarer zu machen.
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