Liquiditätsplanung in Excel — die pragmatische Vorlage

Excel ist für viele KMU der Startpunkt der Liquiditätsplanung — pragmatisch, kostenlos, flexibel. So sieht eine sinnvolle Grundstruktur aus, und ab wann ein Tool sinnvoller wird.

Der Grundaufbau

Eine pragmatische 13-Wochen-Vorlage hat fünf Bereiche:

  1. Anfangsbestand: Kontostände aller Geschäftskonten zum Wochenbeginn.
  2. Einzahlungen: Kundenrechnungen nach erwartetem Zahlungsdatum, sonstige Erträge.
  3. Auszahlungen: Lieferanten, Personal, Miete, Steuern, Tilgungen, Investitionen.
  4. Netto-Cashflow der Woche (Einzahlungen − Auszahlungen).
  5. Endbestand (= Anfangsbestand nächste Woche).

13 Spalten (Wochen), Zeilen für jede Position. Endbestand visuell hervorheben (rot bei kritischen Werten).

Was häufig vergessen wird

Wann Excel an seine Grenzen stößt

Excel funktioniert gut bei:

Excel wird schwierig bei:

Annahmen und Szenarien prüfen

SolvGuard unterstützt dabei, Base-, Best- und Worst-Case-Annahmen strukturiert zu vergleichen und ihre Wirkung auf Liquidität, Cashflow und operatives Ergebnis modellhaft zu prüfen. Es liefert keine Prognosegarantie, hilft aber, offene Annahmen, Risiken und nächste Prüfentscheidungen sichtbarer zu machen.

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