Break-Even-Analyse — ab wann sich dein Geschäft trägt

Der Break-Even-Punkt ist die Umsatzgrenze, ab der dein Unternehmen profitabel arbeitet. Ihn zu kennen, ist die Basis jeder Preis-, Kosten- und Wachstumsentscheidung.

Was ist der Break-Even-Punkt?

Der Break-Even-Punkt (auch Gewinnschwelle) bezeichnet den Punkt, an dem Erlöse und Gesamtkosten gleich groß sind — du machst weder Gewinn noch Verlust. Jeder weitere Euro Umsatz ist Beitrag zum Gewinn, jeder Euro weniger ist direkter Verlust.

Die Formel

Break-Even-Umsatz = Fixkosten / (1 − variable Kostenquote)

Oder mengenbezogen: Break-Even-Menge = Fixkosten / Deckungsbeitrag pro Stück

Beispiel: Fixkosten 120.000 € / Jahr, Verkaufspreis 50 €, variable Kosten 30 € pro Stück. Deckungsbeitrag = 20 € pro Stück. Break-Even-Menge = 120.000 / 20 = 6.000 Stück. Break-Even-Umsatz = 6.000 × 50 = 300.000 €.

Was die Analyse strategisch zeigt

Grenzen und typische Fehler

Die klassische Break-Even-Analyse arbeitet mit konstanten Werten — in der Realität verändern sich Preis, variable Kosten und Fixkosten je nach Volumen. Bei großen Mengen-Sprüngen brauchst du eine differenziertere Stufen-Betrachtung.

Zudem: Der Break-Even ist eine Gewinn-Aussage, keine Liquiditäts-Aussage. Du kannst über Break-Even arbeiten und trotzdem zahlungsschwach sein, wenn Forderungen lange offen bleiben.

Nächste Entscheidung mit Zahlen prüfen

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